Das Kirchengeläut der St. Jakobus wurde in der Nacht sicherlich von dem ein oder anderen Jüchener Bürger wahrgenommen, aber Grund zur Beunruhigung bedeutet das Läuten der Kirchenglocken heutzutage nicht mehr.

Vor einigen Jahrzehnten hätten nach dem Läuten der Glocken zu ungewöhnlichen Zeiten sich die Wehrleute auf dem Weg zu den Gerätehäusern gemacht, denn was der ein oder andere vielleicht noch nicht wusste:  die Kirchenglocken wurden in der damaligen Zeit als Alarmierungsmittel genutzt. Erst seit den 80er Jahren existiert bei der Feuerwehr Jüchen die sog. stille Alarmierung und bei Klein- und Mitteleinsätzen werden die Feuerwehrangehörigen in der Regel über eine sog. Pager-Alarmierung über den Einsatz informiert. Die laute Alarmierung nimmt heutzutage das Sirenennetz ein, welches heutzutage auch der Warnung der Bevölkerung dient.

Heute am ersten Samstag im Monat wird das Sirenennetz wie jeden ersten Samstag um 11:30 Uhr mit dem Alarmierungston „Brandeinsatz“ getestet; Grund zur Besorgnis besteht hier natürlich nicht. Bitte beachten Sie, dass auch umliegende Kommunen wie z.B. Grevenbroich und Mönchengladbach ihre Sirenennetze um die Mittagszeit testen. Hier „laufen“ zur Probe die Bevölkerungswarntöne die je nach Wetterlage auch in unserem Stadtgebiet zu hören sind.

Weitere Informationen zur Alarmierung der Feuerwehr Jüchen.

Weitere Informationen zur Bevölkerungswarnung.